As good as gold

Über den enormen Einfluss eines chemischen Elements

„Es ist nicht alles Gold, was glänzt.“; „Gold wert sein“; Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.“; „Die goldene Mitte“; „Ein goldener Oktober“; „Eine goldene Regel“…

Mit einer Auflistung aller deutschen Redewendungen zum Thema Gold ließe sich wohl schon der halbe Artikel füllen – und dann könnte man noch in anderen Sprachen fortfahren. Deutlich wird aber bereits jetzt, welch hohe metaphorische Symbolkraft das Edelmetall schon immer in unserer Sprache und damit auch in unserem Denken hatte. Gold ist der Stoff, aus dem die Träume sind, und steht seit jeher für etwas Edles, Reines und Wertvolles. Und erstaunlicherweise übt Gold auf alle Menschen, unabhängig von Sozialisation und Herkunft, eine enorme Anziehungskraft aus. Egal auf welchem Kontinent, egal auf welchem kulturellen Niveau, schon immer gruben Menschen nach Gold, fertigten daraus Schmuck, verzierten damit Gebäude, ehrten damit die Götter, nutzten es als Zeichen für Macht und Reichtum. Wie das Metall auch heute noch eine zentrale Rolle in unserer globalisierten Welt spielt, darum soll es in diesem Artikel gehen.

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Die Anziehungskraft des Goldes- Wer hätte diese Barren nicht gern? Quelle: Pixabay

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Von der Angst der Märkte

Rechtspopulisten schüren Angst vor der Globalisierung

Ein Gastbeitrag von Karsten Seidelmeier, Student der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Passau.

Einer der Eckpfeiler für den Erfolg der weltweiten rechtspopulistischen Bewegung ist das angebliche Übel der Globalisierung. Neben Themen wie Migration, Terrorismus und Krieg hat auch die Wirtschaftspolitik eine tragende Rolle inne. „Der Euro muss weg!“ ist wohl eine der bekanntesten Parolen, die einem in den vergangenen Monaten in die rechte Ohrmuschel dröhnte. Zwar wissen die meisten Europäer nicht einmal welche positiven oder negativen Auswirkungen eine Abschaffung des Euros hätte, aber man muss zugeben, dass die Aussage zweifelsohne einen intensiven Klang hat. Durch die steigende Zustimmung für die Populisten bildet sich also auch im Bereich der Wirtschaft eine gewisse Besorgnis heraus. Besonders nach der Wahl Trumps zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten liest man immer häufiger Meldungen über die Sorge von Konzernen über seine Auswirkungen auf die Märkte. Es kommt also die Frage auf, ob und inwieweit die geforderte Kehrtwende in der Wirtschaftspolitik eine Gefahr für die weltweite Marktwirtschaft darstellt.

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Noch drehen sich die Zahnräder der Weltwirtschaft. Quelle: Pixabay.

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