As good as gold

Über den enormen Einfluss eines chemischen Elements

„Es ist nicht alles Gold, was glänzt.“; „Gold wert sein“; Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.“; „Die goldene Mitte“; „Ein goldener Oktober“; „Eine goldene Regel“…

Mit einer Auflistung aller deutschen Redewendungen zum Thema Gold ließe sich wohl schon der halbe Artikel füllen – und dann könnte man noch in anderen Sprachen fortfahren. Deutlich wird aber bereits jetzt, welch hohe metaphorische Symbolkraft das Edelmetall schon immer in unserer Sprache und damit auch in unserem Denken hatte. Gold ist der Stoff, aus dem die Träume sind, und steht seit jeher für etwas Edles, Reines und Wertvolles. Und erstaunlicherweise übt Gold auf alle Menschen, unabhängig von Sozialisation und Herkunft, eine enorme Anziehungskraft aus. Egal auf welchem Kontinent, egal auf welchem kulturellen Niveau, schon immer gruben Menschen nach Gold, fertigten daraus Schmuck, verzierten damit Gebäude, ehrten damit die Götter, nutzten es als Zeichen für Macht und Reichtum. Wie das Metall auch heute noch eine zentrale Rolle in unserer globalisierten Welt spielt, darum soll es in diesem Artikel gehen.

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Die Anziehungskraft des Goldes- Wer hätte diese Barren nicht gern? Quelle: Pixabay

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